Triggerpunkttherapie

Triggerpunkte sind keine Erkrankungen der Muskulatur, sondern Ausdruck einer inkoordinierten Muskeltätigkeit und somit einer Dysfunktion.

Ein Triggerpunkt entsteht immer auf Grund einer muskulären Dysbalance, z.B. durch Kontrakte, überdehnte oder überprogrammierten Muskeln, Sehnen, Bändern.

Triggerpunkte werden durch akute Überlastungen, Ermüdung durch Überanstrengung, Traumata, falsche Körperhaltung oder Unterkühlung aktiviert. Indirekt kann ein Triggerpunkt durch Organerkrankungen, Gelenkerkrankungen, emotionalen Stress oder auch durch andere Triggerpunkte aktiviert werden.

Entwickelt wurde die Triggerpunkt-Therapie von Simon und Travell im Jahre 1960.

Wirkung der Triggerpunkt-Therapie:

Das Ziel der Triggerpunkttherapie ist die Beseitigung von sogenannten „myofaszialer Triggerpunkten“. Ein Triggerpunkt stellt sich als Muskelregion mit lokal erhöhter Muskelspannung in der Skelettmuskulatur dar. Triggerpunkte haben eine erhöhte Druckempfindlichkeit zugleich können von dort Ausstrahlungen ausgehen. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome ist auf entsprechende Muskulatur zurückzuführen.

Wann hilft Triggerpunkttherapie:

  • Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • Epicondylitis
  • Achillodynie
  • Knie- Sprung- und Schultergelenktsschmerzen
  • Pseudoradikuläre Schmerzsyndrome
  • Aufsteigende Ursache – Folge – Ketten
  • Fibromyalgie

Innerhalb der Triggerpunkt-Therapie werden die Schmerzpunkte systematisch und effektiv reduziert. Der therapeutische Effekt ist sofort spürbar. Nach dem vollständigen Auflösen eines Triggerpunktes verschwinden die Schmerzen und eine evt. vorhergehende Bewegungseinschränkung.